Camera Obscura

Vom Acker in die Stadt.
© Dirk Rose

Die Urform der heutigen fotografischen Kamera ist die Camera obscura (lat. camera „Zimmer, Gewölbe“; obscura „dunkel“). Die Camera obscura ist ein Kasten, der innen schwarz ist. Durch ein kleines Loch trifft Licht auf die gegenüberliegende transparente Rückwand. In dem Loch kann eine Sammellinse angebracht sein. Fehlt diese, so spricht man von Lochkamera. Auf der Rückwand entsteht ein seitenverkehrtes, auf dem Kopf stehendes Abbild. Das Bild ist so lichtschwach, dass es nur bei starker Abdunklung zu sehen ist. Wenn man mit einem dunklen Tuch die Camera obscura und den Betrachter bedeckt, ist das der Fall.

Zuerst erschienen im Streuner #2 – Krefeld ackert – Dezember 2013